Mädchen sind onlinesüchtiger als Jungs

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung spricht davon, dass 5,8 Prozent aller Zwölf- bis 17-jährigen onlinesüchtig sind. Dabei liegt der Anteil der Mädchen bei 7,1 Prozent, bei den Jungs bei 4,5. Die Experten sagen, dass gerade Mädchen anfälliger für soziale Angebote wie Facebook, Twitter oder Instagram sind. Sie tauschen sich mit ihren Freundinnen öfter aus und haben auch einen höheren Medienkonsum. Das reicht von Make Up-Tipps gebenden „Youtuberinnen“ bis zu diversen Modeseiten.

Unter Internetsucht versteht man die unkontrollierte und exzessive Nutzung von Internet, Computerspielen, aber auch von anderen Anwendungen wie den sozialen Netzwerken. Für besorgte Eltern gibt es auf der Website www.klicksafe.de extra eine Broschüre mit vielen Tipps zum Erkennen dieser neuen Sucht zum Download an.

Einen kleinen einfachen Test, der zwar auch für Eltern gedacht ist, gibt es hier. Wenn ihr die Fragen ehrlich beantwortet, könnt ihr einmal prüfen, wie es um euren Internetkonsum steht.

HIER geht’s zum Test (einfach auf Quiz erneut starten klicken)

Wie gefährlich diese Internetsucht ist, wissen die Experten noch nicht. Denn die Computerspiel- und Internetsucht ist relativ neu. Deshalb fehlen auch entsprechende Untersuchungen. Allerdings ist man gefährdet, wenn man z. B. bis spät in die Nacht mit dem Handy im Bett sitzt, wenn man gereizt reagiert, wenn man einmal nicht online gehen kann oder wenn man sogar auf Mahlzeiten verzichtet, damit man am Computer bleiben kann.

Und wie immer gilt: Eltern sollten ihren Kindern den Umgang mit diesen Angeboten auch entsprechend vorleben. Wenn Papa oder Mama mit Laptop oder Handy auf der Couch sitzt und zu euch sagt, dass ihr doch endlich mal euer Handy weglegen sollt, dann ist das alles andere als vorbildlich.

 

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