Kinderarbeit und in welchen Produkten sie drinsteckt

In vielen Ländern dieser Welt müssen Kinder arbeiten gehen, damit die Familien sich das Leben überhaupt leisten können. Wenn wir hier in Deutschland von Kinderarbeit reden, denken wir sofort an die Klamotten in unseren Warenhäusern. T-Shirts und Hosen aus Fernost, zusammengenäht von Kinderhänden. Aber das ist längst nicht alles, was Kinder auf dieser Welt herstellen.

Beispiel: Smartphone. Zwar gibt es keine Kinder, die diese modernen Hochleistungstelefone zusammenbauen, aber in diesen Geräten sind Rohstoffe enthalten, bei deren Gewinnung Kinder sehr oft beteiligt sind. Die meisten Kinder sind in der Landwirtschaft tätigt, danach kommt der Dienstleistungsbereich. Wenn wir also in den Urlaub in ein Viersterne-Hotel fliegen, kann es durchaus sein, dass Kinder in der Wäscherei des Hotels arbeiten, dass sie beim Putzen oder Geschirrspülen helfen, ohne, dass wir sie sehen. Am häufigsten müssen Kinder in Afrika arbeiten, danach folgen die Länder in Asien.

Übrigens: Auch in Deutschland gibt es Kinderarbeit. Die ist zum Teil aber auch freiwillig. Die Hälfte aller zwölf bis 16-jährigen Kinder geht neben der Schule noch einem kleinen Job nach. Bei uns in Deutschland müssen die Kinder aber nicht arbeiten, damit ihre Familien überleben, sondern sie arbeiten, damit sie sich selbst Konsumgüter kaufen können. Also etwa das eingangs erwähnte Smartphone.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.