Hungrig in die Penne? Frühstück und Pausenbrot ist nicht selbstverständlich

In Deutschland gehen über acht Millionen Kinder täglich in eine Grund- oder allgemeinbildende Schule. Ein Drittel davon kommt allerdings mit leerem Magen und ohne Pausenbrot in die Schule. Das ist alles andere als gut und in Berlin es gibt sogar einen Verein, den „brotZeit e. V.“, bei dem 200 engagierten Senioren Pausenbrote für 1.500 Schüler machen.

Viele Kinder legen auf ein Pausenbrot gar keinen großen Wert. Je älter die Schüler werden, desto mehr sinkt die Zahl derer, die zuhause frühstücken oder sich ein Pausenbrot mitnehmen. Bei den Erstklässlern sind es noch knapp 88 Prozent, die frühstücken, bei den 14 – 17jährigen schon nur noch 53 Prozent.

Was solltet ihr als Schüler denn morgens essen?

Wenn eure Eltern wollen, dass ihr morgens und in der Schule esst, dann müssen sie eine gesunde Balance zwischen dem finden, was ihr mögt und dem, was ihr braucht. Natürlich sind Schokoriegel, Fruchtgummis oder süße Aufstriche auf Weizenbrötchen nicht sehr geeignet. Die enthaltene Energie in Form von Fett und Zucker lässt zwar den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen, allerdings fällt dieser rasch wieder ab und sinkt dann sogar unter das Normalniveau. Gesund und gut für Körper und Gehirn sind dagegen Vollkornbrot oder –brötchen.

Dünn mit Butter bestrichen und mit Frischkäse, fettarmer Wurst, Lachsschinken, verschiedenen Hart- oder Schnittkäsesorten oder vegetarischem Brotaufstrich belegt/bestrichen, sind sie wahre Energiebomben. Gibt es dazu dann noch frisches Obst und Gemüse (am besten gleich in mundgerechte Portionen geschnitten), dann macht ihr nichts verkehrt.

In Sachen Getränke solltet ihr in der Schule auf gesüßte Limonaden oder Fruchtsäfte verzichten. Die stillen den Durst nicht wirklich und sind Auslöser für Übergewicht, wenn man zuviel davon trinkt. Am besten geeignet sind energiefreie oder –arme Getränke wie Wasser oder ungesüßte Tees.

Und wenn euch mal etwas nicht so gut schmeckt, dann denkt einfach daran, dass es auf unserer Erde leider immer noch 155 Millionen Kinder gibt, die jeden Tag hungrig aufwachen und kein Frühstück haben.

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