„Hätte ich das besser mal nicht gesehen“ – schreckliche Bilder im Internet

Die meisten von Euch haben zuhause einen PC oder ein Smartphone. Und sobald die Hausaufgaben fertig sind und das Zimmer aufgeräumt ist, greift man zum Gerät und surft durch das Netz. Klar will man dort nur „lernen und Spaß haben“. Aber ab und zu stößt man dabei auch auf Bilder oder Videos, die man eigentlich gar nicht sehen wollte. So – und was kann man jetzt tun, wenn man Bilder im Kopf hat und sich nicht mehr rauskriegt?

Bilder eines Kindermörders oder schreckliche Tierquälereien? Das Allerwichtigste: Erzählt es Euren Eltern. Klar werden die einen oder anderen erstmal losdonnern; nach dem Motto: „Also das muss jetzt aufhören, dass Du ständig im Internet bist. Wer weiß, was Du Dir alles anschaust“. Falls Eure Eltern so sind, dann ertragt das einfach. Denn Ihr MÜSST darüber reden, sonst bleiben diese Bilder in Euren Köpfen. Sprecht also mit Papa oder Mama und sagt genau was Ihr gesehen habt und was die Bilder in Euch auslösen.

Eure Eltern werden Euch dann im Gespräch helfen, das Gesehene zu verarbeiten. Und das ist wichtig! Denn man darf das Ganze nicht bagatellisieren, also herunterspielen. Sorgen herunterzuspielen ist sowieso völlig verkehrt. Wenn Eltern sagen, dass man keine Angst haben müsse, dass Angst nichts bringe, dann geht davon die Angst auch nicht weg. Wenn die Eltern aber gut zuhören und sich mit Euren Problemen und Ängsten beschäftigen, dann könnt Ihr diese im Gespräch zusammen besiegen.

Wer von Euch zu den älteren Kindern gehört, der sollte auch wissen, dass schreckliche und grausame Bilder aus dem Internet nichts auf dem Schulhof zu suchen haben. Und NEIN, es ist nicht cool, sich solche Bilder anzuschauen. Viel cooler und mutiger ist es, wenn man sagt, dass man so einen Schwachsinn nicht sehen will und wegschaut. Probiert es mal aus.

Übrigens: Wer Probleme hat, ganz gleich welcher Art, Ihr könnt Euch gerne an uns wenden. Schreibt doch einfach mal eine Mail an uns: info [at] donatus-ev [dot] de

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